So ein Hundewetter!



Die letzten Tage war es einfach schon so richtig kalt und ungemütlich. Dauerregen am Wochenende. Und da geht’s unseren Hunden wie uns – nach dem Sommer führt so ein Wetter oft zu Erkältungen. Eine Verkühlung der Blase und die daraus resultierende Blasenentzündung ist bei Hunden genauso häufig wie bei Menschen, und auch bei ihnen sind sehr oft weibliche Hunde betroffen. Wie immer – genau dann, wenn wir sie brauchen, stehen uns die richtigen Pflanzen zur Verfügung! Was verleiht dem Herbst unter anderem seinen goldenen Schein? Die Goldrute – ein „Un"kraut, dass derzeit in voller Blüte steht!!

 

Eine der Besten unter den Pflanzen wenn es um die Harnwege geht. Für Nierenleiden aller Art, Harnwegentzündungen, Blasenleiden (Entzündungen, Reizblase, Blasensteine, usw) wirkt die Goldrute beruhigend, entzündungshemmend und erleichternd. Durch die entkrampfende und entspannende Wirkung auf die Muskulatur der Harnwege ist auch das Pinkeln nicht mehr so schmerzhaft. Ein Vorteil zu anderen entwässernden Mitteln ist die, dass die Ausscheidung von Natrium und Kalzium nicht gestört wird und somit der Elektrolytehaushalt in Takt bleibt.

 

Besonders auch ältere Hunde (u.a. wegen dauerhafter und ausschließlicher Fütterung von Trockenfutter) leiden unter Nierenschäden, Nierengrieß/Nierensteine bis hin zur Insuffizienz. Goldrute wirkt stark herantreibend und hilft somit die Nieren und die Blasen gut zu spülen. Sie wirkt blutreinigend und bindet Schwermetalle, d.h. sie hilft zu entgiften. Sie fördert auch die Durchblutung der Niere und regt somit die Nierentätigkeit an. Durch ihre antibakterielle und antibiotische Wirkung hilft sie bei Erkrankungen, die auf Infektionen zurückzuführen sind.

 

Die Goldrute kann als Tee, Tinktur und auch als Fertigpräparat verabreicht werden. Tee für euren Hund bereitet ihr mit 1 gehäuften Teelöffel Goldrutenkraut, 200 ml. kochendem Wasser zu und lasst ihn 10 min ziehen.

 

Und – wenn euer Hund wirklich Probleme mit der Blase oder den Nieren hat, geht bitte jedenfalls zum Tierarzt und lasst euch das ganz genau ansehen. Erst wenn ihr wisst, was eurem Liebling wirklich fehlt, könnt ihr unterstützend mit Kräutern arbeiten!!!!

 

Steckbrief:

 

Die Goldrute gehört zur Familie der Korbblütler. in Europa kommen hauptsächlich zwei Goldrutenarten vor; die heimische Goldrute (Solitago virgaurea) wächst auf trockenen Waldlichtungen und Kahlschlägen, wird bis zu einem Meter hoch und hat größere Blüten. Häufiger trifft man mittlerweile auf die kanadische Goldrute (Solitago canadensis), diese wird über mannshoch, wächst in großen Ansammlungen und hat kleiner Blüten. Die Wirkung beider Goldrutenarten ist die gleiche. Blütezeit ist von August bis Oktober und Verwendung findet das blühende Kraut. Als Tee, Tinktur oder Fertigpräparat.

 

Inhaltsstoffe: Glykoside, Flavonoide, Saponine, Bitterstoffe, Inulin, Gerbstoffe, ätherische Öle,

 

Wirkung: antibakteriell, antibiotisch, entzündungshemmend, zusammenziehend, entwässernd, harntreibend, krebshemmend, blutreinigend, krampflösend.

 


Ich sag's ja immer wieder.....die Pflanzen kommen zu einem wenn man sie braucht....den Blog hab ich zu Hause vorbereitet, seit Gestern sind wir auf Korsika.....Und hier ist alles voller gewöhnlicher Goldraute....ein paar Impressionen im Nachhang.....Und liebe Grüße... 


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